Schmerzesleid.
Herzensweit.
Ungescheit.
Ich weiß.
Pinky Natterton
(Wuthering Heights, 1921)
Embodied assemblage of my understanding of art
Performance
Nachtwachen
GedichteWachliegen
auf einsamer Ebene.
Vertstreckter Nacken.
Zweckloses Dasein
im Dunkelraum.
Zwischen zwei und halb drei.
Zischendes Rauschen,
schnaufendes Brausen,
Gedankenkopfsausen.
Knarzig schmerzendes Hitzeklopfen:
poch, poch, poch, poch, pause, poch!
Versprechen an mich:
Morgen endlich
den Klempner anrufen!
Mein letzter Gedanke
GedichteWas wird mein letzter Gedanke sein?
Ein Lied vielleicht?
Ein Kuss?
Ein Moment vielleicht?
Ein Genuss?
Was wird mein letzter Gedanke sein,
aus all‘ dem Vielen, Lieben, Schönen, Rechten,
dem Bösen, Schweren, schmerzvoll Schlechten?
So viele Blicke,
so viele Glücke,
kleine und große,
Knödel mit Soße.
Bühnenlesung
PerformanceTrotz eines respektablen Kontingents an Freikarten, blieben viele Plätze unbesetzt bei der ersten Gorillalesung auf großer Bühne. Vielleicht hätte es ein ironisch gebrochener Titel getan oder Sekt und Handschnittchen als kostenlose Dreingabe.
Despite a respectable contingent of free tickets, many seats remained unoccupied at the first gorilla reading on a big stage. Perhaps an ironically broken title would have done the trick, or champagne and hand cutlets as a free bonus.
Malerei 1 / 08/21
Paintings



Entropie und Systemwiederherstellung
Gedichte
Wüten.
Toben.
Wüten.
Toben.
Wüten.
Toben.
Frieden.
Lieben.
Ende.
Punkt.
Über die Liebe
GedichteLiebe,
oh‘ du tiefste aller Gefühle!
Unerfindlich, bist du, unergründlich.
Doch erst wenn man dich vom Ende her denkt,
liegend auf dem Sterbebett’,
schmerzlich all das vermisst,
was man ach‘ so gerne noch hätt’,
erkennt man, was du wirklich bist:
Ne Stulle mit Mett.
Legende vom Poète maudit
GedichteAus dem Bedürfnis heraus wird gedacht.
Sagt Adorno.
Aus dem Gefühl heraus wird Poesie gemacht.
Sagt man so.
Wie aber muss man sein als Poet?
Wie jemand,
der arbeitet von früh bis spät?
der über den Dingen steht?
der schreiend am Straßenrand hockt?
den trunken die Alltagsflucht lockt?
der die Gesellschaft verdreht?
der Worte auf Goldwaagen legt?
der einsam sich und unverstanden fühlt?
der rastlos sich durch die Antike wühlt?
der psychisch mäandert?
der träumerisch wandert,
der gefühlig bewegt, sich selbst
und die Welt darum nicht versteht?
Kurzum: Man weiß es nicht!
Finde und ergründe
das Bedürfnis!
Allein aus ihm heraus,
ist,
was entsteht!
(Percy Palaver, Oktober 21)
Traduction française avec intelligence artificielle :
Mütterabende
Cartoons
Marille
Cartoons
Cartoon Nazi beim Psychologen
Cartoons
Cartoon Le Corbusier
Cartoons
WOMAN WITH A CAT
Illustration

Reading Dorothy Parker…
Cartoons, Schnutingers Cartoon Diary

Fastenzeit
GedichteJeder macht ja jetzt Diät,
von morgens früh bis abends spät.
Denn nach dem leberfetten Treiben,
versucht nun standhaft man zu bleiben,
darbt an Zucker, Fett und Kohlhydraten,
Ethanol und manch’ Phosphaten,
ernährt sich nur von dicken Säften,
um Darm und Magen zu entkräften,
trinkt Smoothies, Tees und Detox-Suppen,
will schlank sein wie die Insta-Puppen.
Low-Fat, Low-Carb, Low-Saccharose,
es rutscht schon jetzt so manche Hose.
Heute vier und morgen drei,
stach, stach mit, und hier noch zwei!
Die Kilos purzeln munter,
immer weiter, weiter runter.
Alle diäten wie verrückt,
und sind vom Fasten ganz entzückt.
“Denn wer jetzt noch isst und trinkt,
der ist maßlos und der spinnt!
Bier, Genuss und Völlerei,
all‘ das ist uns Einerlei!“
Intoleranzen, Dünst-Rezepte,
füllen nun die Small-Talk-Sätze.
Böse Fette, ganz versteckte,
und erst die Stoffwechseleffekte!
Ganz Deutschland ist im Fastenfieber,
ach, Deutschland, dick bist du mir lieber!






