Windräder rattern.
Ein Zug, der rollt.
Bäume, die flattern.
Wolkendecke streckenlang.
Wir erreichen Berlin.
Spandau genau.
Frag nicht, wohin die Gedanken ziehn‘.
Unerfülltes Begehren,
dieses und jedes mal.
Schön!
Bilder
Das große moralische Fressen
GedichteWer die Moral gefressen hat,
hei, der hat’s gut.
Den Bauch voller Werte,
und Gutsein im Blut.
Die Leber, die badet gründlich darin,
sittsame Ordnung, bis unter’s Kinn.
Das Hirn denkt stark und überlegen,
allein die Lust hat was dagegen.
Ich gehe zur Arbeit
GedichteIch gehe zur Arbeit.
Den immergleichen Weg.
Seit zwanzig Jahren schon.
Nehme den immergleichen Bus.
Mein Bussitznachbar,
dessen Namen ich nicht kenne,
ist irgendwann tot.
Jetzt fahre ich mit einem anderen Mann.
Er segelt um die Welt.
Erzählt von Schäkeln und den Antillen.
Ich gehe zur Arbeit.
Den immergleichen Weg.
Seit zwanzig Jahren schon.
Ein Blatt fällt vom Baum,
fünf
Zigarettenstummel auf
dem Gehweg vor
mir an
der Bushaltestelle,
tse,
heut’ ist aber auch alles anders!
Unkrautzupfen
Cartoons
Nachtgedicht
GedichteSchmerzesleid.
Herzensweit.
Ungescheit.
Ich weiß.
Pinky Natterton
(Wuthering Heights, 1921)
Wochenrückblick
Performance



Okay, weil ihr es seid, hier kommt mein fancy Wochenrückblick:
Montag: Home Office, Kinder, Pfannkuchen
Dienstag: Home Office, Kinder, Kartoffelsuppe
Mittwoch: Home Office, Kinder, Pizza
Donnerstag: Home Office, Kinder, Spinat mit Fischstäbchen
Freitag: Home Office, Kinder, Nudeln mit Tomatensauce
Diese tollen Outfits habe ich am Freitag anprobiert. Danke am das Team vom @titus Outlet für die Ausstattung meines Wochenrückblicks. No Sponsoring.
Okay, because it’s you guys, here comes my fancy weekly review:
Monday: Home Office, Kids, Pancakes
Tuesday: Home office, kids, potato soup
Wednesday: Home Office, Kids, Pizza
Thursday: Home Office, kids, spinach with fish sticks
Friday: Home Office, kids, pasta with tomato sauce
I tried on these great outfits on Friday. Thanks to the team at @titus Outlet for outfitting my weekly review. No Sponsorship.
Embodied assemblage of my understanding of art
Performance
Nachtwachen
GedichteWachliegen
auf einsamer Ebene.
Vertstreckter Nacken.
Zweckloses Dasein
im Dunkelraum.
Zwischen zwei und halb drei.
Zischendes Rauschen,
schnaufendes Brausen,
Gedankenkopfsausen.
Knarzig schmerzendes Hitzeklopfen:
poch, poch, poch, poch, pause, poch!
Versprechen an mich:
Morgen endlich
den Klempner anrufen!
Mein letzter Gedanke
GedichteWas wird mein letzter Gedanke sein?
Ein Lied vielleicht?
Ein Kuss?
Ein Moment vielleicht?
Ein Genuss?
Was wird mein letzter Gedanke sein,
aus all‘ dem Vielen, Lieben, Schönen, Rechten,
dem Bösen, Schweren, schmerzvoll Schlechten?
So viele Blicke,
so viele Glücke,
kleine und große,
Knödel mit Soße.
Bühnenlesung
PerformanceTrotz eines respektablen Kontingents an Freikarten, blieben viele Plätze unbesetzt bei der ersten Gorillalesung auf großer Bühne. Vielleicht hätte es ein ironisch gebrochener Titel getan oder Sekt und Handschnittchen als kostenlose Dreingabe.
Despite a respectable contingent of free tickets, many seats remained unoccupied at the first gorilla reading on a big stage. Perhaps an ironically broken title would have done the trick, or champagne and hand cutlets as a free bonus.
Malerei 1 / 08/21
Paintings



Entropie und Systemwiederherstellung
Gedichte
Wüten.
Toben.
Wüten.
Toben.
Wüten.
Toben.
Frieden.
Lieben.
Ende.
Punkt.
Über die Liebe
GedichteLiebe,
oh‘ du tiefste aller Gefühle!
Unerfindlich, bist du, unergründlich.
Doch erst wenn man dich vom Ende her denkt,
liegend auf dem Sterbebett’,
schmerzlich all das vermisst,
was man ach‘ so gerne noch hätt’,
erkennt man, was du wirklich bist:
Ne Stulle mit Mett.
Legende vom Poète maudit
GedichteAus dem Bedürfnis heraus wird gedacht.
Sagt Adorno.
Aus dem Gefühl heraus wird Poesie gemacht.
Sagt man so.
Wie aber muss man sein als Poet?
Wie jemand,
der arbeitet von früh bis spät?
der über den Dingen steht?
der schreiend am Straßenrand hockt?
den trunken die Alltagsflucht lockt?
der die Gesellschaft verdreht?
der Worte auf Goldwaagen legt?
der einsam sich und unverstanden fühlt?
der rastlos sich durch die Antike wühlt?
der psychisch mäandert?
der träumerisch wandert,
der gefühlig bewegt, sich selbst
und die Welt darum nicht versteht?
Kurzum: Man weiß es nicht!
Finde und ergründe
das Bedürfnis!
Allein aus ihm heraus,
ist,
was entsteht!
(Percy Palaver, Oktober 21)
Traduction française avec intelligence artificielle :
Mütterabende
Cartoons
Marille
Cartoons
Zünsler
Cartoons
Nudging
Cartoons
Fish and Cat
Cartoons
Szenen einer Ehe 1
Cartoons




